Einheitliche Verkehrslösung in Sicht
Ausgabe Nr. 12 · März 2008
Aktuelles aus dem Verkehrsausschuss
Geschwindigkeit im westlichen Mittelgebirge beschränken – Fuß- und Radwege ausbauen – so lauten die Eckpunkte des regionalen Verkehrskonzeptes, die heuer auch in Grinzens umgesetzt werden sollen.
Aktuelles aus der gemeinsamen Sitzung Grinzens und Axams vom Montag, den 11.03.2008, zum Thema Geschwindigkeitsbeschränkungen im westlichen Mittelgebirge:
Erstes Projekt
- Langfristig gültige, allgemeine 30 km/h Beschränkung auf den Gemeindestraßen aller 6 Gemeinden des westlichen Mittelgebirges
- Durchgängige Regelung für die betroffenen Landesstraßen
- Möglichst einfache und einheitliche Beschilderung
- Kein zu häufiger Wechsel der Geschwindigkeitsvorgaben
Die Fachleute des Landes und der Planer trafen sich bereits am 29.01.08 mit den Bürgermeistern der Region zu einer Auftaktveranstaltung. Sie erläuterten das Untersuchungsgebiet, die dafür vorhandene Literatur, die Kriterien für die Beschränkungen und die Unfallsituation. Ein einheitliches Grobkonzept wurde in Auftrag gegeben.
Ein erster Entwurf ist in der Entwicklungsphase
Die Ortsgebiete werden als ZONE 30 km/h beschildert. Somit ist die Beschränkung für alle Seiten- und Nebenstraßen im ganzen Ortsgebiet gültig. Ausnahmen der
Beschränkung müssten mit eigenen Tafeln ausgewiesen werden. Ein Anfang- und Endezusatz ist an den jeweiligen Tafeln angebracht, um die Nachvollziehbarkeit
zu gewährleisten.
Wie schaut das nun konkret für Grinzens aus?
eine 30 km/h Beschränkung
- vom Ortsanfang über Anger, Kirchgasse, Polzen
bis zum Ortsende - Ortsteil Seite mit alle Nebenstraßen
- Ortsteil Fernereben
Ortsteil Neder bis zur letzten bereits bestehenden
30 km/h Tafel - Ortsteile Bachl und Pafnitz
Weitere Vorgangsweise:
- Antrag und Beschluss im Gemeinderat in der nächsten Sitzung (Axams – bereits Beschluss am 11.03.08)
- Prüfung von Bezirkshauptmannschaft und Landestraßenbauamt
Kosten für die Gemeinde:
- Erstellung des Gutachten: 750.- EUR
- Preis für ein ZONE-Schild ca. 70 – 100 EUR, wobei in Grinzens 3 – 4 Schilder nötig wären
Zweites Projekt:
Einbindung bzw. Ausweitung der Fuß- und Radwege in Grinzens und Axams.
Wie schaut das nun konkret für Grinzens aus?
- Fuß- und Radweg von Axams (Grasl bis Kellerbar) nach Grinzens
- Verbindung über Fußweg zum „Stempfler“
- anschließend die Verbindung des Fußweges bis zum „Feldeler“.
Weitere Vorgangsweise:
Antrag und Beschluss im Grinziger Gemeinderat.
Der Gemeinderat von Axams hat bereits einen dementsprechenden Grundsatzbeschluss für Fuß- und Radwege gefasst.
Diese Projekte werden zur Hälfte vom Land Tirol und vom Klimabündnis gefördert.
Ein weiterer Bericht über die Umsetzung folgt.

