Erster Schritt - Nachmittagsbetreuung für Grinzner Kinder
Schlagzeile · July 2009
Wo sich die Nachmittagsbetreuung für Grinzner Kinder in Zukunft befinden wird, ist noch immer nicht entschieden. Die ULG drängt auf eine baldige Entscheidung.
Ob es erstens notwendig und zweitens finanzierbar ist, den Kindergarten komplett neu zu bauen, steht ebenfalls noch nicht fest. Eines wurde jedoch Ende April 2009 fixiert: Die Eltern als privater Trägerverein nehmen das Projekt zusammen mit der Gemeinde in die Hand. Der Bürgermeister hat nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss vom 9. April 2009 gemeinsam mit der Obfrau der Spielgruppe Lari Fari Susanne Marini den Antrag auf die Fördergelder in Höhe von EUR 233.000,— aus der sogenannten 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gestellt. Antragsteller ist dabei der private Elternverein, denn nur in diesem Bereich sind überhaupt noch genügend Fördergelder da.
Für Kindergärten ist der Fördertopf bereits leer. Zu diesen Fakten wurde im letzen Senderswind ausführlich informiert und wie man sieht, sind diese Informationen auch angekommen. Ich bin sehr froh, dass sich nun mit diesem Antrag eine Zusammenarbeit, sowie ein breiter Konsens zwischen der Gemeinde, den Eltern und den PädagogInnen ergeben hat.
Denn eines haben die Expertinnen der Volksschule, des Kindergartens und der Spielgruppe mehrmals betont: Dass sie einstimmig für eine private Trägerschaft mit gleichzeitig hoher Flexibilität und hoher Qualität bezüglich Betreuung und Freizeitgestaltung sind. Diese übereinstimmende Sichtweise aller in einer Gemeinde befindlichen Bildungseinrichtungen ist keineswegs selbstverständlich und deshalb für mich als Gemeinderätin besonders eindeutig und richtungweisend.
Nun steht die Gemeinde vor der nächsten Aufgabe, auch bezüglich der Raumfrage und der anfallenden Kosten für die Gemeinde eine gemeinsame, gute und auch budgetär vertretbare Entscheidung zu treffen. Dazu hat der Bürgermeister die „Abteilung Bodenordnung/Geschäftsstelle für Dorferneuerung“ beim Land Tirol als Beratungsorgan beigezogen.
Gefördert von der Landesbeiratstelle werden nun Architekten eingeladen, sich die Raumsituation in Grinzens einmal genauer anzusehen und konkrete Pläne für die vom Arbeitskreis vorgeschlagenen Raumalternativen zu entwerfen. Der Bürgermeister hat in der letzten Sitzung am 30.04.2009 mitgeteilt, verschiedene Architekten zu nennen.
Im Gespräch ist auch Herr Architekt Glaser, der bereits vor etlichen Jahren einen Projektentwurf im Bereich des Pavillon geplant hat, mit dem Altbürgermeister Karl Gasser jedoch nicht einverstanden war. Auf die Anfrage der ULG, ob der gemeinsam festgelegter Zeitplan – Entscheidung für ein Projekt Ende Juni 2009 – mit diesen Maßnahmen überhaupt noch realisierbar sei, versicherte uns der Bürgermeister, dass dem so wäre, und dass diese Experten sehr rasch eine Machbarkeitsstudie erstellen könnten.
Ich freue mich schon auf spannende Projektvorschläge und realistische Kostenschätzungen von Seiten dieser Experten, um Schritt für Schritt für eine basisdemokratische und rasche Entscheidung für die Zukunft unserer Kinder in Grinzens weiter arbeiten zu können.
Herzlichst,
— Eure Burgi Kofler
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