Ja weg’n mir

· April 2007

Albert Brecher Jeder hat das Wort im Mund:
„Ist denn unsere Umwelt noch gesund?“
Man meidet dieSonne immer mehr,
denn das Ozon schadet doch sehr.

Über Bodenschätze und Gletscherschwund ist informiert schon jedes Kind.
Auch dass Raubbau der Erde und uns Menschen schadet,
was unsere Nachkommen einmal ausbaden.
Immer mehr steigt der Treibhauseffekt,
doch keiner geht vom Gashebel weg.

Um die schon bald verkümmerten Füße zu schonen,
fährt man motorisiert um Zigaretten zu holen.
Auch wenn’s nur ein paar hundert Meter weit,
ob zur Kirche oder zur Trafik, zu Fuß ist es zu weit.

Damit man im Einklang mit der geschädigten Natur kann steh’n, raucht man sie, denn der blaue Dunst ist ja so schön.
Leider ist es kein Witz,
der Kehlkopf oder Lungenkrebs.

Spricht man von dieser Gefahr, kriegt man zur Antwort: „Zehn Jahre frühervon dieser Welt, was liegt denn schon daran?“.
Aufs Auto verzichten, wo es leicht kann sein, brächte Österreich
im Jahr viele Millionen Liter Treibstoffersparnis ein. Wenn man mit dem Autofahrer darüber spricht,
kriegt man zur Antwort: „Ja wegn mir, dös fallt nit ins Gwicht!“.

Albert Brecher

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