Leben ist Veränderung
Editorial · März 2009
Dies gilt auch für den SENDERSWIND, der ab dieser Ausgabe in einer neuen Verpackung daherkommt:
Kompakt, übersichtlich und aktueller denn je.
Wir werden auch weiterhin versuchen, die politische Diskussion im Dorf öffentlich und transparent zu machen, denn wir sind überzeugt, dass Gemeindepolitik einen jeden von uns angeht. Wollen wir denn nicht alle das erhalten, was uns am Herzen liegt und gemeinsam, mutig und gescheit jenes angehen, das wir zum Besseren verändern können? Dazu braucht es aber das Wissen, die guten Ideen und vor allen Dingen die tatkräftige Mitarbeit von uns allen.
Gemeinsam gestalten – das heißt für mich, gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, die beste zu nehmen – egal von wem sie einmal war – und dann in die Hände zu spucken.
Nur miteinander können wir Grinzens noch ein Stück lebenswerter machen, stehen wir uns nicht selbst im Weg.
Herzlichst
Artikel sendenDie Mitte von Grinzens
Standpunkt · März 2009
Für die meisten von uns ist die Mitte von Grinzens gefühlsmäßig wahrscheinlich bei der Kirche. Doch wie sieht das aus Kinder- und Elternsicht aus? Wo wäre nun wirklich der ideale Standort für eine Kinderbetreuungseinrichtung mit den kürzesten Wegen für alle? Der SENDERSWIND hat einmal nachgerechnet – mit einem überraschenden Ergebnis: der zentrale Ort wäre auf der Wiese beim Mooslift.
Mathematisch gesehen, ist die Aufgabe ganz einfach zu lösen: Zentral ist der Standort dann, wenn alle 167 Kinder im Alter bis 10 Jahre den gleichen Weg gehen müssen. Oben im Bild eingezeichnet die Entfernungen zu den beiden Standorten.
Letzte Änderung vom 28. März 2009:
(aufgrund des Kommentars vom 24. März 2009)
Stellt euch die Gemeindefläche von Grinzens als Ebene vor, auf die wir für jedes Kind von 0 bis 10 Jahren auf dem Platz seines Wohnortes ein Gewicht stellen. Hat eine Familie z.B. 2 Kinder, so stehen genau an ihrer Adresse 2 Gewichte. Hat man für jedes der 167 Kinder auf diese Fläche ein gleich großes Gewicht gestellt, so kann man für diese Fläche einen Schwerpunkt ermitteln. An diesem Punkt ist die Summe der Wege, welche alle Kinder zusammen von zu Hause zum Schwerpunkt gehen müssten, die kleinste – alle Wege zusammen sind am kürzesten. Diese “Mitte von Grinzens aus Kindersicht” liegt beim Mooslift. Je weiter man den Standort einer Kinderbetreuungseinrichtung von diesem Schwerpunkt entfernt, desto weiter müssen alle Kinder zusammengerechnet gehen bzw. ihre Eltern sie hinbringen und abholen. Die derzeit in Frage kommenden Standorte für eine Mittags- und Nachmittagsbetreuung sind a) rund um die Kirche (im Gemeindezentrum od. 300 bis 400 m davon entfernt) oder b) der Sportplatz. Wie aus der Grafik ersichtlich ist der Sportplatz nur 350 m, die Kirche 600 m von der tatsächlichen “Mitte” entfernt.
Schöne Erkenntnis am Rande: Der Schilift liegt für unsere Grinzner Kinder optimal!
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Budgetverhandlungen 2009
Aus dem Gemeinderat · März 2009
Der von der ULG bereits Ende letzten Jahres eingebrachte Antrag, die Neder zwischen Kohlstatt und Recyclinghof zu verbreitern, um die bestehende Gefährdung der Fußgänger zu beseitigen und ein problemloses Ausrücken der Feuerwehr zu ermöglichen, wurde nicht in den Haushalt 2009 aufgenommen.
Bürgermeister plant Kindergarten-Neubau
Aus dem Gemeinderat · März 2009
Überraschende Wende bei der Sondergemeinderatssitzung zum Thema „Bedarfsgerechte Kinderbetreuung für Grinzens“
Nach knapp einem Jahr Planungszeit präsentierte der Arbeitskreis am vergangenen Mittwoch die endgültigen Ergebnisse, da verkündete Bürgermeister Toni Bucher eine kleine Sensation: Die Gemeinde Grinzens plant einen Kindergarten-Neubau im Zentrum mit zusätzlicher Nutzung für alle Generationen. Einhellig nahm der Gemeinderat diesen Vorschlag zwar mit Staunen, aber mit Begeisterung auf und gab dem Bürgermeister grünes Licht für eine umgehende Prüfung der finanziellen Machbarkeit. Aufgrund des aktuellen Bedarfs sollte so schnell wie möglich mit der Umsetzung begonnen werden.
Im Gespräch mit Sieghard Larl
Interview · März 2009
Warum engagieren sich Gemeindebürger in und für Grinzens? Der SENDERSWIND befragt dazu in den nächsten Ausgaben Menschen, die sich in ihrer Freizeit für uns und unser Dorf einsetzen.
€ 110.000 - Wo ist unser Geld?
Schlagzeile · März 2009
Auch im Budget 2009 sind wieder Gelder für den Bau des Gehsteigs eingeplant. Allein im laufenden Jahr werden für dieses Projekt € 30.000 an Steuergeldern benötigt. So plant es Bürgermeister Toni Bucher zumindest in seinem neuen Haushalt ein. Somit wurden bis jetzt bereits € 110.000 für diesen Neubau ausgegeben oder etwa doch nicht? Der SENDERSWIND hakt nach und fragt: „Wo ist unser Geld?“.
Dringliche Anfrage: Budgetplanung 2006 – 2009
Dringliche Anfrage an den Bürgermeister der Gemeinde Grinzens vom 11.03.2009
Betr.: Budgetplanung 2006 – 2009
Einplanung und Verwendung der Gelder für den Bau des Gehsteigs
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Im Haushalt der Gemeinde Grinzens waren für das Jahr 2006 € 20.000,—, 2007 € 30.000,—, 2008 € 30.000,— und sind für 2009 € 30.000,—, insgesamt sohin € 110.000,— eingeplant. Bis heute liegen noch keine Zustimmungen der Grundeigentümer vor.
- Auf welcher Grundlage wurde dieser Haushaltsposten für das Jahr 2008 als ‚notwendige Ausgabe‘ eingeplant?
- Für welchen Zweck wurde der Haushaltsposten 2006, 2007 und 2008 tatsächlich aufgewendet? Auf welchen gesetzlichen Bestimmungen beruht diese Vorgangsweise?
- Wie viele weitere zweckgebundene Mittel sind im aktuellen mittelfristigen Finanzplan für den Bau vorgesehen?
Ich bitte um schriftliche Beantwortung
— gez. L. Lorenz, Gemeindevorstand



