Spielregeln
Editorial · April 2009
In völliger Überschätzung seiner Rechte als Bügermeister verweigerte Toni Bucher der Fraktion ULG die wortgetreue Aufnahme eines von Gemeindevorstand Reinhold Fagschlunger schriftlich eingebrachten Tagesordnungspunktes zur letzten Gemeinderatssitzung.
Genau dies aber wäre seine Pflicht gewesen: Die Tiroler Gemeindeordnung, an die sich auch der Grinziger Bürgermeister zu halten hat, schreibt in §35, Absatz 2 dazu: „Er hat einen Verhandlungsgegenstand auf die Tagesordnung zu setzen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder des Gemeinderates […] verlangt.“
Der BM kann nicht, er soll nicht, nein, er hat es zu tun, wenn er sich an die Tiroler Gemeindeordnung halten will, so wie er es bei seiner Angelobung versprechen musste. BM Toni Bucher hat es nicht getan. Ich persönlich halte diese grobe Missachtung demokratischer Grundregeln für völlig unangemessen und erwarte mir von einem Tiroler Bürgermeister die Achtung von Gesetz und Ordnung.
Herzlichst
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Standpunkt · April 2009
Offener Brief an die Bürger/innen der Gemeinde Grinzens

- Sieghard Larl
In den letzten Wochen wurde ich mehrmals darauf angesprochen: Was denn nun mit dem Gehsteig wirklich sei, und die ULG sollte den Bau nicht noch länger verhindern!
Im Gespräch mit Reinhold Fagschlunger
Interview · April 2009

- Reinhold Fagschlunger
Nein, für mich überwiegen trotz Unstimmigkeiten bei den Gemeinderatssitzungen nachwievor die positiven Aspekte. All das, was wir für unsere Gemeinde schon erreicht haben, erfüllt mich mit Genugtuung und Zuversicht. Ich bin ein sehr optimistisch denkender Mensch, und ich bin fest davon überzeugt, noch viel für unsere Gemeinde zu erreichen.
Bedarfsgerechte Kinderbetreuung in Grinzens
Interview · April 2009

- Burgi Kofler
Im Gespräch mit der Leiterin des Arbeitskreises „Bedarfsgerechte Kinderbetreuung in Grinzens“, Burgi Kofler: Unter dem Motto des Arbeitskreises „Mit Hausverstand und Vision“ sprechen die entscheidenden Kriterien für eine schnelle Übergangslösung am Sportplatz.
Hausverstand zählt zuerst
Standpunkt · April 2009
Ein Jahr hat der Arbeitskreis recherchiert, diskutiert und gerechnet.
Schnell umsetzbar und bezahlbar sollte sie werden – die Nachmittagsbetreuung für die Kinder in Grinzens. Und jetzt kann es nicht neu, groß und modern genug sein – Zeit und Geld scheinen keine Rolle mehr zu spielen.
Und sie quakt doch... noch!
Wirschtseeunke · April 2009
Sapperlot, jetzt legt Ihr Euch aber für Eure Kleinen in die Riemen. Da erdenken ein paar umtriebige Idealisten – manche nennen sie etwas unfreundlich Gschaftlhuber – ein Kinderbetreuungshaus beim Sportplatz, treiben Euch gleich auch noch 200.000 € zweckgebundene Projektförderung beim Land dafür auf, und Euer bürgermeisterliches Duo hat die Verwegenheit, diese Chance auf ein Musterprojekt aufs Spiel zu setzen und die 233.000 € lieber für ein nicht ausgearbeitetes Projekt, das es erst zu Papier bringen muss, zu beantragen.



