Ja, wer konnte das denn ahnen?

· September 2009

Senderswind Nr.19 Grinzens bekommt daher heuer voraussichtlich weniger Geld vom Land, als bisher eingeplant. Der Bürgermeister weiß seit Mai diesen Jahres darüber genau Bescheid. Nur: er erzählt niemandem etwas davon, verheimlicht dem Gemeinderat, dass es am Ende des Jahres eng werden könnte mit dem Geld, unseren Steuern und tut so, als wäre nichts gewesen.

weiterlesen »

1 Kommentar

---

Meinung

· July 2009

Senderswind Nr. 18 - Juli 2009Viel ist in letzter Zeit zu lesen gewesen zum Thema Kinderbetreuung. In der Zeitung stand erst vor kurzem zu lesen, daß der Tiroler Volkspartei, „die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Anliegen ist“, und auch der SENDERSWIND hat schon mehrmals ausführlich über die Ergebnisse des Arbeitskreises berichtet.

Mittlerweile sollten also eigentlich alle eine Meinung dazu haben, wie wir in Grinzens mit unseren jüngsten Mitbürgern zukünftig umgehen wollen. Entscheiden, wie es jetzt weitergeht, müssen aber unsere Gemeinderäte und Gemeinderätinnen, denn dafür wurden sie alle gewählt.

Ich sage es ganz deutlich: Auf dem Rücken von Kindern macht man keine Politik.

Setzt Euch zusammen, schaut Euch gemeinsam die Fakten des Arbeitskreises noch einmal an, überlegt, was ihr dieses Jahr noch erreichen könnt und hört auf die Wünsche von denen, die es betrifft – und hört auch einmal in Euch selbst.

Dieses Mal geht es nicht darum, von wem welche Idee einmal war und wer was wann gesagt hat. Dieses Mal geht‘s um die Zukunft – die Kinder von Grinzens.

Herzlichst,

— Stefan Krüger

Artikel senden

Kommentare

---

Nachgehakt

· May 2009

Senderswind Nr. 17 - Mai 2009Wir erinnern uns: Im März diesen Jahres stellte Gemeindevorstand Dr. Lorenz eine schriftliche Anfrage an den Bürgermeister Toni Bucher, in der es unter anderem um die Frage ging, was mit den 110.000 EUR geschehen ist, die mittlerweile von der Gemeinde Grinzens für den noch nicht gebauten Gehsteig eingeplant wurden.

Auch mehr als 8 Wochen danach hat der Bürgermeister noch keine Gelegenheit gefunden, diese Anfrage schriftlich beantworten.

Dies ist zwar bedauerlich, aber auch nicht weiter schlimm, denn in der letzten Sitzung hat die Heimatliste mit ihren 7 Stimmen den mittelfristigen Finanzplan der Gemeinde bis zum Jahr 2012 beschlossen und dort ist zu lesen: Zuerst die gute Nachricht: Baubeginn für den Gehsteig Anger-Bachl ist noch dieses Jahr – also 2009.

Die weniger guten Nachrichten sind: Die Fertigstellung wird sich noch einmal 3 Jahre hinziehen, nämlich bis ins Jahr 2012, und die Arbeiten werden etwas teurer als bisher geplant: Im mittelfristigen Finanzplan des Bürgermeisters sind für das Projekt – mit Stand dieses Jahr – weitere 89.500 EUR vorgesehen.

Leider geht aus der Jahresabrechnung des Bürgermeisters für 2008 jedoch nicht hervor, ob die für den Gehsteig (im Jahr 2008) eingeplanten 30.000 EUR zurückgelegt oder anderweitig verwendet wurden.

In der langen Auflistung von Budgetabweichungen blieb jedenfalls die Spalte, in welche die nötigen Gemeinderatsbeschlüsse einzutragen sind, einfach leer.

Herzlichst,

— Stefan Krüger

Artikel senden

Kommentare

---

Spielregeln

· April 2009

Senderswind Nr. 16 - April 2009

In völliger Überschätzung seiner Rechte als Bügermeister verweigerte Toni Bucher der Fraktion ULG die wortgetreue Aufnahme eines von Gemeindevorstand Reinhold Fagschlunger schriftlich eingebrachten Tagesordnungspunktes zur letzten Gemeinderatssitzung.

Genau dies aber wäre seine Pflicht gewesen: Die Tiroler Gemeindeordnung, an die sich auch der Grinziger Bürgermeister zu halten hat, schreibt in §35, Absatz 2 dazu: „Er hat einen Verhandlungsgegenstand auf die Tagesordnung zu setzen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder des Gemeinderates […] verlangt.

Der BM kann nicht, er soll nicht, nein, er hat es zu tun, wenn er sich an die Tiroler Gemeindeordnung halten will, so wie er es bei seiner Angelobung versprechen musste. BM Toni Bucher hat es nicht getan. Ich persönlich halte diese grobe Missachtung demokratischer Grundregeln für völlig unangemessen und erwarte mir von einem Tiroler Bürgermeister die Achtung von Gesetz und Ordnung.

Herzlichst

— Stefan Krüger

Artikel senden

Kommentare

---

Leben ist Veränderung

· March 2009

Dies gilt auch für den SENDERSWIND, der ab dieser Ausgabe in einer neuen Verpackung daherkommt:

Kompakt, übersichtlich und aktueller denn je.

Senderswind Nr. 15 - März 2009Wir werden auch weiterhin versuchen, die politische Diskussion im Dorf öffentlich und transparent zu machen, denn wir sind überzeugt, dass Gemeindepolitik einen jeden von uns angeht. Wollen wir denn nicht alle das erhalten, was uns am Herzen liegt und gemeinsam, mutig und gescheit jenes angehen, das wir zum Besseren verändern können? Dazu braucht es aber das Wissen, die guten Ideen und vor allen Dingen die tatkräftige Mitarbeit von uns allen.

Gemeinsam gestalten – das heißt für mich, gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, die beste zu nehmen – egal von wem sie einmal war – und dann in die Hände zu spucken.

Nur miteinander können wir Grinzens noch ein Stück lebenswerter machen, stehen wir uns nicht selbst im Weg.

Herzlichst

— Stefan Krüger

Artikel senden

Kommentare

---

« Ältere Artikel