Leitbild der Gemeinde Grinzens

· May 2008

Logo LA21Im April 2007 hat sich die Gemeinde Grinzens entschieden, das Konzept der nachhaltigen Entwicklung in Form der Lokalen Agenda 21 (LA 21) auf Gemeindeebene zu verankern. Nunmehr wird soll dabei entwickelte Leitbild dem Gemeinderat am 19. Mai zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Es soll der Politik Orientierung für die künftige Entwicklung Grinzens’ geben.

NEUN LEITZIELE

für die nachhaltige Entwicklung von Grinzens (Stand: April 2008)

Grinzens belebt eine nachhaltige Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze

Grinzens will die Wirtschaft beleben, um die Wertschöpfung im Ort / in der Region zu halten und auszubauen. Wir wollen vorhandene Ressourcen nutzbar machen bzw. ausbauen, Strategien zur Bindung der Kaufkraft erproben sowie regionale Kooperationen suchen.

Die Belebung der Wirtschaft soll die Lebensqualität erhöhen. Daher fördern wir eine nachhaltige Wirtschaftsweise bereits bestehender Betriebe und beziehen in die Planung neuer Maßnahmen die Prinzipien der Nachhaltigkeit ein (sparsamer Umgang mit Energie und Rohstoffen, geringe Umweltbelastung, Schaffung / Sicherung von Arbeitsplätzen unter fairen Bedingungen, Anpassung an örtliche Strukturen und Bedürfnisse).

In der Versorgung mit heimischen Produkten, der regionalen Vermarktung unserer Erzeugnisse und Dienstleistungen, dem Aufbau eines „sanften“ (naturnahen, kleinräumigen) Tourismus und dem Aufbau einer eigenständigen Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen erkennen wir entsprechende Potentiale, die wir nutzen wollen.

Die Umwelt ist unsere Zukunft

Natur- und Landschaftsschutz sowie der sparsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist Voraussetzung für unsere Lebensgrundlage und die der kommenden Generationen. Daher wollen wir bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf die Umwelt einbeziehen und mögliche Schäden gering halten. Dabei ist uns bewusst, dass Umweltschutz nicht an den Gemeinde- oder Landesgrenzen endet, sondern die globale Dimension ebenso von Bedeutung ist.

Wir wollen die Natur sauber halten, und das Bewusstsein der Bevölkerung für den Wert der Natur und Landschaftspflege fördern.

Mit einem Energiekonzept für die Gemeinde wollen wir die Energiebilanz drastisch senken und im Bereich nachhaltiger Energieformen eine Eigenleistung erwirtschaften.

Unser Beitritt zum Klimabündnis soll durch zahlreiche aktive Beiträge lebendig werden.

Wir bieten unseren Bürger/innen eine bedürfnisgerechte Versorgung mit Grunddienstleistungen

Wir wollen in der Gemeinde Grinzens die Versorgung von Grunddienstleistungen und Gütern des täglichen Bedarfs möglichst ortsnah erhalten und ausbauen. Durch die räumliche Bündelung von verschiedenen Angeboten (Mehrfunktionalität) wollen wir positive Effekte für die DienstleisterInnen und Wirtschaftstreibenden erzielen. Die Einbeziehung von Betroffenen und ExpertInnen ist uns wichtig, um Fehlplanungen zu vermeiden und eine optimale Umsetzung zu ermöglichen. Bürgerschaftliches Engagement, Nachbarschaftshilfe und Ehrenamt sind wichtige Stützpfeiler unseres sozialen Netzes. Daher wollen wir diese freiwilligen Leistungen fördern und würdigen.

Die örtliche Raumplanung stellt die BürgerInnen in den Mittelpunkt

Eine bedürfnisorientierte Ortsbildgestaltung und ein belebtes/r Dorf(kern) erhöhen die Lebensqualität der GrinznerInnen. Die Gemeinde Grinzens will eine ressourcenschonende und bedürfnisorientierte Raumplanung nach den Prinzipien der Sicherheit und Barrierefreiheit durchführen. Dazu zählen folgende Strategien:

Zudem sollen „Begegnungsräume“ im Dorfzentrum geschaffen werden.

Mobilität verbessern und zugleich Individualverkehr reduzieren

Wir wollen die Mobilität aller GrinznerInnen sichern. Der Individualverkehr soll jedoch aus Gründen des Klimaschutzes, der Lärmbelästigung und Lebensqualität reduziert werden. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, Erhöhung der Sicherheit und Attraktivierung von umweltschonender Fortbewebung sollen umgesetzt werden. Bei Neubauvorhaben und größeren Veranstaltungen wird künftig auch die Verkehrsauswirkung mitbedacht und nach entsprechenden Lösungen gesucht.

Miteinander FÜR Grinzens

Miteinander können wir vieles bewirken. Daher wollen wir das Zusammenleben verbessern, gegenseitige Toleranz und ein offenes Denken fördern. Dazu gehören der Dialog zwischen Politik und BürgerInnen, die Entwicklung von gemeindeübergreifenden Konzepten und die Pflege des dörflichen Miteinanders. Um die Zukunft für Grinzens konstruktiver zu gestalten, wollen wir eine politische Kultur pflegen, in der Wertschätzung und Lösungsorientierung trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit möglich sind.

Mitsprachemöglichkeiten aller Bevölkerungsteile fördern

In einer bürgerInnennahe und kommunikativen Gemeinde fühlen sich alle EinwohnerInnen wohl. Mitsprache in der Politik fördert das Verantwortungsbewusstsein. Daher wollen wir dafür sorgen, dass der Zugang zu Informationen verbessert wird. Um die Potentiale der Bevölkerung zu nutzen und ein besseres Verständnis der Gemeindeführungsaufgaben zu fördern, wird die Politik bei neuen Projekten den Dialog mit der Bevölkerung aktiv aufnehmen.

Freizeit, Bildung und Kultur ermöglichen persönliche Entfaltung, soziales Miteinander, Traditionsbewusstsein und Zukunftsfähigkeit

Sinnvolle Freizeitgestaltung, Bildung und Kultur sind die Basis für persönliche Entfaltung und wertschätzendes Miteinander. Eine Erweiterung der Freizeitmöglichkeiten soll Gesundheit und soziales Engagement fördern und Treffpunkte / gemeinschaftliche Aktivitäten auch außerhalb des regen Vereinslebens ermöglichen.

Bildung und Kultur sollen den Erhalt und die Wiederbelebung von Traditionen, altem Wissen und historischen Geschichten und Ereignissen ermöglichen und damit eine Identifikation mit den eigenen Wurzeln stärken. Zugleich sollen sie ein vorausschauendes und umsichtiges Planen und Handeln fördern.

Eine gemeindeübergreifende Abstimmung und Zusammenarbeit ist uns hierbei wichtig. Ebenso wollen wir eine Anbindung an wirtschaftliche / touristische Nutzung mitplanen und unsere Bildungseinrichtungen mehr einbinden.

Bekenntnis zur Gemeindeentwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21

Dieses Leitbild wurde von über 60 Grinzner AktivbürgerInnen aus allen Gesellschaftsschichten, politischen Gruppierungen und unter Berücksichtigung der
Fragebogenauswertung erarbeitet und soll den langfristigen Handlungsrahmen für die Politik und ein zukunftsorientiertes Dorfleben vorgeben. Die angeführten Maßnahmen (Aktionsplan) dienen als Anregungen und Ideen der GemeindebürgerInnen. Um die Einhaltung und Fortführung zu verankern, wird der Gemeinderat folgende Maßnahmen setzen:

Der GR bekennt sich zu den Leitsätzen des LA21-Leitbildes. Alle GR und
Fachausschussmitglieder werden sich nach bestem Wissen und Gewissen für die
Verwirklichung einsetzen. Der Stand der Umsetzung wird jährlich in einer eigenen Sitzung überprüft und Verbesserungen für das kommende Jahr gemeinsam erarbeitet.

Um die Umsetzung auch in der Bevölkerung stärker bewusst zu machen, wird regelmäßig über den Fortschritt informiert. Die Bildung eines Agenda-Beirates, bestehend aus engagierten BürgerInnen, wird angeregt. Aufgabe dieses Agenda-Beirates: Bindeglied zwischen GR, Projektteams und BürgerInnen. GR laufend an die Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Planungen und Entscheidungen erinnern. Für laufenden Informationsfluss sorgen.

AKTIONSPLAN

Folgende Maßnahmen schlägt die Grinzner Bevölkerung zu den einzelnen Leitzielen vor (Stand: April 2008)

Arbeit und Wirtschaft:
  1. Tourismuskonzept erarbeiten, welches Nächtigungen in den Ort holt und die Potentiale Naturerlebnis, gesunde Luft & Ruhe sowie Kultur und regionale Besonderheiten (heimische Erzeugnisse,…) aufgreift.
    Vorhandene Ideen: Gesundheitstourismus, Ländliche Traditionen und Lebensweise
    erleben, Natur erleben, Pilotprojekte (Vorzeigeprojekte),…
  2. Ausbau der entsprechenden Infrastruktur für den Tourismus (Verbesserung des
    Nächtigungs- und Gastronomieangebotes, PrivatzimmervermieterInnen fördern,
    Naturerlebnismöglichkeiten schaffen (z.B.: Wege ausbauen oder reaktivieren,
    Kneippanlage,…)
  3. Aufbau einer lokalen Produktpalette und Vermarktungsstrategien:
    In Zusammenarbeit mit Landwirtschaft, Wirtschaft und weiteren relevanten
    AkteurInnen lokale (und regionale) Produkte und Erzeugnisse ausbauen und
    vermarkten. Dies dient der Sicherung der Nahversorgung, dem Erhalt der
    Landwirtschaft und der touristischen Attraktivität.
  4. Bewusstseinbildende Maßnahmen für den Kauf von lokalen und regionalen
    Produkten und Dienstleistungen
  5. Maßnahmen gegen die Abwanderung von Wirtschaftstreibenden aus Grinzens oder sie zumindest im Gewerbegebiet Axams halten ( bei jedem neuen Betrieb bekommt die Gemeinde einen Teil der Kommunalsteuer )
  6. Möglichkeiten erheben für eine eigenständige Versorgung mit erneuerbaren
    Energiequellen
Natur und Umwelt
  1. Weitere Verbesserung der Entsorgung und Behebung bekannter Problemzonen:
    Verbesserungen Recyclinghof, Bewirtschaftung Grünschnitt: Gemeindeeigene Kompostierung, Möglichkeit zum Komposterwerb, Mehr Abfallkörbe und Hundesäckchenspender (im Ort) aufstellen, Infoblatt an HundebesitzerInnen, Ökologische und gestalterische Verbesserungen „Siedlung“, Säuberung: Parkplatz Senderstal, Grillplatz, Wald allgemein, Informationen zur richtigen Müllentsorgung und Beheizung privater Feuerungsanlagen
  2. Pflege und Erhaltung von landschaftlich Wertvollem, z.B.:Naturjuwel Wirtssee,
    Baumpflege, Obstanger,…
  3. Information und Bewusstseinsbildung zu Umweltschutz und sparsamen Umgang mit Ressourcen
    • Zusammenarbeit mit Schule, Kindergarten, Vereinen, Eltern,…, Nutzung bereits vorhandener Angebote
    • Natur „erfahrbar“ machen: “Erlebnislandschaft(en)“ schaffen z.B.: Hexenwasser,
      Kneipanlage, naturnaher SpielRaum für Kinder, Lehrpfade, Forstmeile, Spazierwege
      Naturschonende Nutzung von Schutzgebieten als Erholung- und Freizeitraum für die
      einheimische Bevölkerung aber auch für einen sanften Tourismus.
    • Informationen und Anreize zu: Energieeffizienz (Dämmen, Sparen, erneuerbare Quellen – öffentliche Gebäude als Vorbild), Kreisläufe schließen (z.B.: Regenwassernutzung)
    • Energiekonzept für die Gemeinde erarbeiten: Einsparungsmaßnahmen, Erheben
      welche Möglichkeiten es für eine Gemeindelösung zur eigenständigen Versorgung
      mit nachhaltigen Energieformen gibt
    • Weitere Aktivitäten zum Klimaschutz z.B.:
      Verantwortungsbewussten Konsum (Bioprodukte, regionale Produkte etc.) fördern
      Individualverkehr reduzieren
      Emmisionen und Immissionen verringern (z.B. Tipps zum richtigen heizen)
    • Wissen über die Natur vertiefen und an die nächste Generation weiter geben
Grunddienstleistungen
  1. Konzept für Nahversorgung (in Kombination mit Direktvermarktung) und
    Grunddienstleistungen erstellen. Bestehendes erheben, prüfen, verbessern. Neues
    räumlich bündeln. Prinzipien: Nah versorgt, räumlich gebündelt, positive Effekte von
    Mehrfunktionalität nutzen.
  2. Kinder- und Jugendbetreuung erhalten und ausbauen
    · Betreuungszeiten an Bedürfnisse der Eltern (Berufstätige!) anpassen und
    finanzierbar machen
    · Pädagogisch wertvolle Konzepte für die Kinder- und Jugendbetreuung
    · Vereine und Einrichtungen einbeziehen
    · Veranstaltungen mit Kindern rauchfrei gestalten
    · SpielRaum schaffen: kreativ, naturnah, gemeinsam entwickeln, aber auch zentral / zu Fuß erreichbar
    · Schule, Kindergarten und Spielgruppen mehr ins Dorfleben einbinden
    · Das Betreuungsangebot für Schulkinder optimieren (z.B. Schülerhort in Axams /
    Haus Sebastian besser nützen, bei Bedarf die Kinder mit dem Schulbus nach Axams
    bringen )
    · Angebote für Kleinkindbetreuung erhalten und ausbauen
  3. Grunddienstleistungen ausbauen
    · Medizinische Versorgung aktivieren (in den Ort bringen)
    · Betreutes Wohnen, Mehrgenerationenhaus (Kooperation Haus Sebastian, Axams)
    · „Haus der Dienstleistungen“ ( alles an einem Ort / nahe beisammen, dafür ev.
    leerstehendes Gebäude nutzen)
    · Tauschbörsen für DL einrichten (siehe auch nächster Punkt)
  4. „Ehrenamt & Engagement für soziale Dienstleistungen in der Gemeinde fördern und würdigen
Örtliche Raumplanung
  1. Überarbeitung und Ergänzung der örtlichen Raumplanung in Zusammenarbeit mit
    ExpertInnen und unter Einbeziehung der Betroffenen:
    · Flächenwidmungspläne die Zersiedelung vermeiden, ungenutzte Flächen / Gebäude nutzen, beleben, gestalten (Gasthaus, Buswendeplatz,…)
    · Standortwahl für künftigen sozialen Wohnbau (Nutzung Solarenergie,
    Gemeinschaftsheizanlagen,…)
    · Bebauungsplan zur Ortsbildsicherung, evt. regionale Ortsteilplanung gemeinsam mit den betroffenen BewohnerInnen
    · Flächenwidmungsplan für Betriebsansiedelung (Kleingewerbe)
    · ExpertInnen und Betroffene einbeziehen (z.B.: RaumplanerInnen-Wettbewerb
    ausschreiben, Uni einbinden: StudentInnenprojekt „Raum und Lebensqualität in
    Grinzens“)
  2. Zukunftsbeständigen Wohnraum schaffen:
    · Leistbares Wohnen (Bauland für leistbares Wohnen mobilisieren, Mitspracherecht
    auch bei privaten Grundverkäufen, Wohnhausprojekten um unseren einheimischen
    Wohnungssuchenden einen Vorteil zu bieten.)
    · Ressourcenschonende Planung: flächensparend, gute Bausubstanz, Dämmung und
    Versorgung mit erneuerbaren Energiequellen sind auf längere Sicht kostengünstiger
    · neue Wohnkonzepte (z.B.: Mehrgenerationenhäuser, Gemeinschaftsräume, … )
    · Behindertengerechtes Bauen sowie Alten- und Kindersicherheit in der Planung
    berücksichtigen
  3. Begegnung und Bewegung verbessern:
    · Abfallkörbe, Bänke, WC (Schilift, Friedhof), Radständer, etc.
    · Gehsteige sanieren / ausbauen / barrierefrei / teilweise Beleuchtung verbessern
    (Leuchtentyp)
    · Grünflächen gestalten, Ruheplätze schaffen
    · Spielplatz und andere Freizeiteinrichtungen im Ortskern
    · Anbindung an überregionale Spazier- und Wanderwege
    · Belebung durch Feste, Märkte, etc. (eine Belebung durch Geschäfte, Gastronomie,…ist eine Folgewirkung anderer Maßnahmen)
Mobilität

· Wegenetz für Rad und Fuß erweitern / Verbindungen schaffen
· Anreize für Nutzung des öffentlichen Verkehrs schaffen (z.B. Mobilitätskonzept
Klimabündnis)
· Verbesserungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs erwirken (Taktung,
Anbindungen, Tarife …)
· Alternative Mobilitätskonzepte erproben (z.B.: Mitfahrgemeinschaften,…)
· Verkehrssicherheit erhöhen, v.a. für Kinder/ Schulbereich, Tempolimits, Beleuchtung, Strauchschnitt, …
· Konzepte für Verkehrsberuhigung in Problemzonen (Sportplatz, Schule, bei
Veranstaltungen,…)
· Bewusstseinsbildung zu Auswirkungen Individualverkehr

Miteinander FÜR Grinzens

Zusammenleben und Integration fördern:
Aufgaben und Arbeit für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen,
Zusammenführen von Jung und Alt, Einbinden von neu Zugezogenen,…
Gemeinsame Feiern und Veranstaltungen

Zusammenarbeit und Öffnung der Vereine weiter ausbauen:
Termine koordinieren, Inhalte aufnehmen, welche die ganze Gemeinde betreffen.
Z.B.: Umweltbewusstsein fördern, gemeinsame Aktivitäten setzen, „Offener Treff“,
Informationen für alle

Zivilschutzsystem aufbauen und Ehrenamt fördern
Zivilschutz bietet nicht nur Sicherheit in Katastrophenfällen, sondern fördert das
Miteinander z.B.: durch Kooperation mit Vereinen, Integration von Jugendlichen,
Einbindung von Menschen mit Behinderungen,…

Zusammenarbeit im Gemeinderat verbessern, mehr Sachpolitik: Gemeinsam für
Grinzens!

Mitsprache

· Gemeindezeitung weiter führen und ausbauen
· Homepage aufbauen: Information und interaktive Möglichkeiten (z.B.: BürgerInnen
können Wünsche und Sorgen einbringen)
· InteressensvertreterInnen für Jugend, Kinder, SeniorInnen, weitere GRGruppierungen
fördern, …Anbindung an GR z.B. extra Sitzungen mit SeniorInnen, Kinder und Jugend GR
· Sachthemen der Gemeinderatsitzungen besser bekannt machen
· Informationsveranstaltungen und Projektgruppen für/ mit BürgerInnen
· ExpertInnen und MultiplikatorInnen aus der Gemeinde nutzen
· Mehr Kommunikationsorte im Dorf schaffen

Freizeit, Bildung und Kultur

Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in Hinblick auf Gesundheitsförderung,
Naturbewusstsein und soziales Miteinander erweitern, mit touristischer Nutzung
verbinden.
· Ausbau Wege, Naturerlebnisse, Führungen,…
· regional abstimmen, gemeinsam planen
· Umweltgerechte Verkehrslösungen für Freizeitanlagen und größere Veranstaltungen umsetzen ( z.B.: Individualverkehr zum Sportplatz vermindern, Shuttleservice, Fackelwanderung, oder andere Lösungen für Veranstaltungen…)
· Ehrenamt und soziales Engagement fördern
· Vereinsvernetzung
· Treffpunkte außerhalb der Vereinsstrukturen ermöglichen
Traditionen bewahren, Vergessenes erwecken, Bewusstsein für Geschichte fördern
und lebendig gestalten:
· Gemeindechronik weiterführen und veröffentlichen (z.B.: Webseite, Grinziger,…)
· Arbeitsplatz (PC, Raum) für Dorfchronistin
· kleines Heimatmuseum (z.B.: Landwirtschaft, Waschfrauen,…in Verbindung mit
historischen Wegen)
· historische Wege und deren Geschichten (in Zusammenarbeit mit Uni und
Kulturabteilung)
· Ausstellungen (z.B.: Historischer Blick auf die Wirtschaft in Grinzens)
· Handwerk wieder beleben und über Veranstaltung weiter vermitteln (BäuerInnen
nähen ihre Trachten, Lederhosen, Filzen, Schafwolle,… Kurse anbieten oder
Vorführungen in Zusammenarbeit mit Innsbruck und seinen Feriendörfern
organisieren)
· Bildung und Kultur ortsübergreifend fördern (Veranstaltungen, Vorträge, Lesungen)
· Waldarena aufbauen = Fläche für vielfältige OpenAir-Veranstaltungen bei
Sportplatzerweiterung einplanen
· Freilichtspiele regelmäßig organisieren ( in der Waldarena)

— Redaktion

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