miniM - das neue Geschäftsmodell
Ausgabe Nr. 11 · September 2007
Zusammenfassung eines Gespräches mit Hannes Angerer von MPREIS
Die Firma MPREIS beabsichtigt, noch in diesem Jahr ein Geschäft in Grinzens zu eröffnen. Hannes Angerer, der Entwickler des neuen Ladenkonzepts miniM von MPREIS, informiert.
Mit den miniM-Geschäften wird versucht, die vielerorts verloren gegangene Nahversorgung wieder aufzubauen. Durch den Mietkostenzuschuss der Gemeinde und die Nutzung eines be-stehenden Geschäftslokals besteht die Chance, kaufmännisch erfolgreich zu wirtschaften und langfristig die Nahversorgung in Grinzens abzusichern.
Entgegen dem landläufigen Vorurteil, dass kleine Geschäfte automatisch teuer sind, werden im miniM dieselben Produkte zu denselben Preisen wie in den großen MPREIS-Märkten angeboten. Sämtliche Aktionen der MPREIS-Läden werden übernommen. Einzig bei der Anzahl der angebotenen Artikel müssen natürlich Abstriche gemacht werden. Aber es werden doch immerhin weit über 2000 Artikel statt der üblichen 8000 geführt. Es sind dies jene Artikel, die 60 bis 70 % des Umsatzes eines großen MPREIS-Marktes ausmachen. Obst und Gemüse sowie Fleisch soll täglich frisch angeliefert werden.
Eine eigene Feinkosttheke kann aus Platzgründen nicht im Markt untergebracht werden, dafür bietet miniM ca. 40 verschiedene Sorten an vorgeschnittenen Käse- und Wurstprodukten.
In größerer Menge, z.B. für Vereinsfeste, kann Fleisch auf Bestellung bezogen werden. Brot und Gebäck wird täglich frisch angeliefert, da ein Baguette im Lokal nicht unterzubringen ist.
miniM soll so persönlich und individuell auf seine Kunden eingehen wie ein Kaufmann alten Zuschnitts. miniM will und kann daher auf Kundenwünsche hinsichtlich Sortiment und Öffnungszeiten sehr flexibel eingehen. Als Öffnungszeiten sind vorläufig geplant:
_Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:30 und 15:00 bis 18:30 Uhr
Samstag von 7:30 bis 13:00 Uhr_
Vereinen wird der Einkauf über Kommission ermöglicht. Wenn regionale Produzenten die gesetzlichen Auflagen erfüllen, dann können bei entsprechender Nachfrage auch ihre Produkte im miniM vertrieben werden. miniM wird 3 bis 5 Arbeitsplätze ins Dorf bringen.
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