Neue Ära der Nahversorgung
Presse · November 2007
In der Ausgabe vom 17. Oktober 2007 schreibt das Bezirksblatt für das Westliche Mittelgebirge über den Grinzner miniM:
VÖLS/GRINZENS (mh). Das Völser Familienunternehmen Mölk wird die Palette ihrer Märkte erweitern. Eines der drei neuen „miniM“-Geschäfte wird seinen Standort ab Dezember in Grinzens haben.
Die BEZIRKSBLÄTTER berichteten bereits vor längerer Zeit über das Vorhaben der Fa. MPreis in Völs. Neben den bewährten Geschäften und einigen „SuperMPreis“-Märkten ist es jetzt konkret. In Grinzens wird ebenso wie in Ladis und in Tulfes in Zukunft ein „miniM“– zur Verfügung stehen. Die Neueröffnung im Dezember soll die seit vier Jahren bestehende Situation ohne Versorgung im eigenen Dorf beenden.
Unmittelbar nach Schließung des Lebensmittelgeschäfts der Familie Kofler im Jahr 2003 machte sich die „Unabhängige Liste Grinzens“ auf die Suche nach neuen Lösungen. „Unsere Ausdauer hat sich jetzt bezahlt gemacht“, freut sich GR Sieghard Larl.
Hannes Angerer, zuständig für die Entwicklung des neuen Ladenkonzepts der Fa. MPreis, bestätigt die Einrichtung: „Wir werden uns genau anschauen, ob und wie diese neuen Filialen an den drei verschiedenen Standorten angenommen werden.“
Der Vorteil gegenüber den mittlerweile schon fast ausgestorbenen „Greislerläden“ liegt auf der Hand, so Angerer: „Im miniM werden alle Produkte, die dort erhältlich sind, zu denselben Preisen angeboten wie in den Großmärkten. Auch Aktionen werden übernommen. Einen Unterschied gibt es logischerweise nur in der Auswahl – wir können hier aber immerhin bis zu 2.000 Artikel anbieten.“
Daneben soll auch Brot täglich frisch angeliefert werden. Eine eigene Feinkosttheke findet zwar keinen Platz, dafür sollen aber ca. 40 verschiedene Sorten an vorgeschnittenen Wurst- und Käseprodukte angeboten werden.
3 bis 4 Arbeitsplätze werden im neuen Markt eingerichtet, in dem voraussichtlich zu folgenden Öffnungszeiten eingekauft werden kann: von Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr sowie am Samstag von 7.30 bis 13 Uhr. „Wir überlegen noch, ob wir die Öffnungszeit an Schultagen auf 7.30 Uhr vorverlegen“, so Hannes Angerer. „Damit soll den Hauptschüler/-innen, die nur wenige Meter weiter die Buseinstiegsstelle benützen, die Möglichkeit geboten werden, eventuell noch eine Jause zu kaufen.“
„Durch die Unterstützung des Finanzausschusses der Gemeinde sowie die Nutzung eines bereits bestehenden Geschäftslokales besteht für den Betreiber eine große Chance, kaufmännisch erfolgreich zu agieren“, so GR Sieghard Larl, der hofft, dass diese neue Lösung von der Bevölkerung auch angenommen wird!
— Bezirksblatt Westliches Mittelgebirge
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