Richtigstellung: Teilwaldzusammenlegung
Ausgabe Nr. 13 · June 2008
Sachverhaltsdarstellung der Gemeinderatssitzung vom 8. Mai 2008
Meine Idee war es, die Vorteile aus einer Teilwaldzusammenlegung unter den Nutzungsberechtigten und der Gemeinde Grinzens aufzuteilen. Leider wurde meine Idee im Gemeinderat falsch verstanden. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen und allen Betroffenen noch einmal meinen Gedankengang zu dieser Frage schildern, damit jeder selbst beurteilen kann, wie er/sie dazu steht.
Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 8. Mai 2008 hat der damalige Vizebürgermeister Toni Bucher den Antrag auf “Teilwaldzusammenlegung” eingebracht. Dabei wurde von seiner Seite erklärt, dass sich die Teilwaldberechtigten durch die Zusammenlegung der Nutzungsrechte eine bessere Bewirtschaftung erwarteten. Ein entsprechender Plan wurde den Gemeinderäten dazu vorgelegt. Aus diesem waren für mich jedoch die betroffenen Gebiete nicht klar ersichtlich.
Aufgrund der Tatsache dass die Gemeinde soeben für ca. 5.500 m^2^ Lastenfreistellung von Holzberechtigten 40.000,— EUR bezahlt hat und sich offenbar durch die Zusammenlegung für die Berechtigten eine bessere Bewirtschaftung ergeben soll, habe ich folgende Idee eingebracht:
Die Verbesserung der Bewirtschaftung für die Nutzungsberechtigten soll zwischen diesen und der Gemeinde aufgeteilt werden, was genauso wie bei einem Baulandumlegungsverfahren geschehen könnte. Dort ist dies übliche Praxis.
Es war nie die Rede davon, jemandem Rechte weg zu nehmen oder gar zu enteignen, sondern nur den durch die Zusammenlegung gewonnen Vorteil nicht nur den Nutzungsberechtigten alleine, sondern teilweise auch der Gemeinde als Eigentümer zukommen zu lassen. Es wurde von mir auch angeregt, zunächst diesen Vorteil zu erheben und – wenn möglich – zu bemessen, damit eine gerechte Aufteilung möglich wird.
Als gewählter Vertreter aller GemeindebürgerInnen habe ich dabei versucht, im Sinne der Gemeinde Grinzens zu denken und zu handeln.
Leider musste ich feststellen, dass Toni Bucher in der darauf einberufenen Sitzung der Agrargemeinschaft meinen Vorschlag bzw. meine Idee unrichtig, unvollständig und somit Sinn verzerrend dargestellt hat.
In der Gemeinderatssitzung vom 19. Juni 2008 wurde der Tagesordnungspunkt 4) „Beschluss über Gründung einer Nutzungsgemeinschaft aus Teilwaldberechtigten im Senderstal“ nach genauer Beziechnung des Umfanges einstimmig beschlossen.
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