Sportplatz-Erweiterung wenig durchdacht
Ausgabe Nr. 12 · March 2008
ULG besteht auf durchdachtem Bau- und Finanzierungsplan
Die ULG hat wiederholt Anträge gestellt, dass unser Sportplatzareal modernisiert und erweitert werden soll. Der Sportausschuss versucht das Projekt aufzubereiten. Eine Zustimmung für einen Baubeginn gibt es seitens der ULG jedoch erst, wenn ein Gesamtkonzept samt fachgerechter Planung und genaue Kostenvoranschläge vorliegen. Die Realisierung wird aus Kostengründen dann sowieso nur schrittweise durchführbar sein. Alles andere wäre fahrlässig.
In der Gemeinderatssitzung am 6. Dezember 2007 legte der Obmann des Sportausschusses den aktuellen Plan für die Erweiterung des Sportplatzareals vor. Dieser sollte nach seiner Meinung dafür ausreichen, vom Gemeinderat grünes Licht für einen Baubeginn zu erhalten.
Unbemaßter Plan
Leider konnte der Plan, der lediglich die Größen der möglichen Spielebenen darstellte, nicht überzeugen, denn die erforderlichen Parkebenen unterhalb des bestehenden Clubhauses des FC-Grinzens waren auf diesem unbemaßten Plan nicht ersichtlich. Auch konnten die an den Obmann des Sportausschusses gerichteten Fragen nicht überzeugend beantwortet werden. Eine Kostenschätzung lag nicht vor. Folglich konnte die ULG einem Baubeginn auch nicht zustimmen.
Professionelle Planung gefragt
Tenor der ULG-Gemeinderäte: Dieses Projekt sollte langfristig den Bürgern von Grinzens bei ihrer Freizeitgestaltung Freude bringen und muss deshalb wohldurchdacht geplant und dann auch kostengünstig gebaut werden.
ULG stößt auf taube Ohren
Zum wiederholten Mal mahnte die ULG, dass der Sportausschuss doch unbedingt Fachleute, wie Sportanlagen- und Kinderspielplatzplaner zu Rate ziehen möge, um deren Tipps bei der Planung zu berücksichtigen. Immerhin wird das gesamte Investitionsvolumen mehrere 100.000 EUR betragen. Allein die Ablöse für den Verzicht der Holznutzungsrechte erforderte bereits 40.000 EUR. Ich bin überzeugt, dass es in dieser Phase des Projektes unerlässlich ist, die fachliche Meinung von erfahrenen Sportplatzplanern einzuholen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Alles andere wäre Verschwendung.
Die ULG fordert:
- Professionelle Planung
- Realistische Kostenschätzung
- Einhaltung der Prioritätenliste aus Umfrage
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