Sportplatzerweiterung

· Juli 2009

Der Versuch der Heimatliste, die Sportplatzerweiterung im Alleingang, also ohne Beteiligung und Mithilfe der ULG durchzuführen, hat bis heute zu keinem Ergebnis geführt. Seit dem Antrag der ULG in der GR-Sitzung vom 14.11.2005 und seit dem damals erfolgten einstimmigen Beschluss des Gemeinderates, ist viel Zeit vergangen. Leider aber ohne einen spürbaren Erfolg.

Sportplatz GrinzensWie lange muss die Grinzner Feuerwehr noch auf ihr Übungsgelände warten? Dieses wäre auf dem derzeitigen Parkplatz vorgesehen. Wann können wir die Multifunktionsanlage nutzen?

Warum wird das Modell Kinderbetreuung am Sportplatz, welches vom Arbeitskreis als beste Lösung vorgeschlagen wurde und in den Vorschlägen der ULG-Sportplatzerweiterung vorgesehen ist, nicht einfach realisiert?

Wann liegt das, von mir immer wieder geforderte Gesamtkonzept mit Planung und Kostenerhebung auf dem Tisch des Gemeinderates?

Wurden überhaupt schon einmal Fachleute, wie Spielplatzbauer und Sportstättenplaner zu Rate gezogen?

Was ist mit dem Geld passiert, das für dieses Vorhaben seit 2005 laufend aufgestockt und budgetiert wurde? Mittlerweile sind es € 70.000.-

Viele unbeantwortete Fragen, die uns unser Bürgermeister auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht beantworten will oder kann. Eines ist jedoch klar: Eine Bauverzögerung durch das zum Schutz der Loarntal-Siedlung notwendig gewordene Rückhaltebecken kann nicht der Grund dafür sein. Denn Planung und Bau der zwei Rückhaltebecken sind unabhängig vom Bau der Sportplatzerweiterung abzuwickeln. Dies wurde mir auf Anfrage beim Geotechnik-Büro Henzinger bestätigt.

Das Büro wurde von der Gemeinde beauftragt, das Gelände zu vermessen und in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung die Rückhaltebecken zu planen.

Warum wird so lange zugewartet, wo wir doch alle wissen, dass in Zeiten wie diesen es immer schwieriger wird Fördergelder zu beziehen?

— Reinhold Fagschlunger, Gemeindevorstand

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