Wo bleibt das Wohl der Bevölkerung?

· September 2009

Ein Fall von Selbstüberschätzung

Seit die ULG den Antrag zur Straßenverbreiterung von der Kohlstatt bis zum Feuerwehrhaus gestellt hat, erweckt der Bürgermeister den Anschein, dieses Vorhaben zu verhindern. Er selbst schreibt in sein („privat finanziertes“) Informationsblatt, dass er nicht in der Lage ist, hier einen Erfolg zu verbuchen oder wenigstens eine Annäherung mit dem Grundeigentümer zu erzielen.

Daher möchte er auch die im Voranschlag dafür vorgesehenen € 20.000,—, welche als Start für dieses Projekt vom Gemeinderat im Budget 2009 bereitgestellt wurden, in ein mehr als fragwürdiges Projekt „Beschneiung des Moosliftes“ stecken?!

Es ist immer wieder ein Wahnwitz, mit welcher Leichtsinnigkeit und Ignoranz der amtierende Bürgermeister und seine Vertrauten unsere Steuergelder ausgeben. Ich denke, dass nahezu jeder Grinziger in diesem Straßenabschnitt bereits des öfteren unangenehmen Kontakt mit den Bäumen auf der südlichen Seite der Straße gemacht hat.

Weiters möchte ich mir gar nicht vorstellen was passieren könnte, wenn unsere Feuerwehr zu einem dringenden Einsatz muss und ein oder mehrere Autos und/oder ein LKW ihr entgegenkommen! Hier nicht jeden Versuch auszuschöpfen, um doch noch zu einem Ergebnis zu kommen, finde ich grob fahrlässig.

Der Bürgermeister argumentiert damit, dass Grundverhandlungen nur er führen darf oder möchte. Wo steht das geschrieben? Wenn er jede Hilfe aus ‚dem Lager der Konkurrenz bei der Ausverhandlung von Grundablöse ausschlägt, nimmt er zweifellos weiteren Schaden für Grinzens mutwillig in Kauf.

Daher würde ich dem Bürgermeister raten, dass er sich diese Entscheidung (7:6 was sonst) nochmals überlegt und dem Bauausschuss, in dem schließlich auch Gemeinderäte der Heimatliste sitzen, die weiteren Gespräche in diesem Fall anvertraut.

— Sieghard Larl, Gemeinderat

Artikel senden
---

Kommentare

Textile-Hilfe

 ·